Sonntag, 23. Januar 2011

1. Tag Mahabaleshwar

Bin dann mit dem Taxi doch noch weggekommen und angekommen. Durch Tunnel die innen so staubig sind, als ob man in nem aktivem Bergwerk ist (das einzige Sicherheitsmerkmal sind angeklebte Reflektoren, nach einem Rettungstunner sollte man dort im Ernstfall nicht suchen :-). Besonders gespannt war ich ja auf die in der Hotelbeschreibung stehenden "Designer Toilettenartikel".
Der Preis für das Hotel war dann doch niedriger als angenommen, von 135 Euro pro Nacht über ein Hotelinternetportal, auf 124 Euro über die Hoteseite, auf immerhin 84 Euro pro Nacht bei Direktbuchung vor Ort (was für Indien immer noch sehr viel ist, deswegen kamen auch zig Angestellte auf einen Gast).
Wollte dann zum Gleitschirmfliegen, auf dem Weg dorthin haben wir noch an einer Go-Kart Strecke angehalten. Da hab ich dann alleine meine Runden gedreht, nachdem ich meinen Fahrer nicht überreden konnte mitzufahren. Aber vielleicht wußte er auch wie eng die Go-Kart Sitze dort sind. Anscheinend fahren dort nur Kinder.
Als wir dann am Gleitschirm Plateau ankamen, wurde mir doch schon recht mulmig, denn es ging dort steil bergab und ich hoffte das man für 25 Euro genug Sicherheit gewährleisten konnte. Mir gingen blitzartig Gedanken von indischen Piloten durch den Kopf (Sturzflug, Absturz).
Ich war schnell angestellt und schon rannten wir los.
Tolle Aussicht und der Pilot hinter mir fing irgendwann zu quatschen an. Bis dahin alles gut, außer das mir die Höhe die wir über dem Plateau gewannen schon mulmig wurde. Irgendwann schien die Zeit rum und er machte sich ein Spaß daraus, wie in einem Strudel nach unten zu rauschen, so dass es das Blut schon in die Beine drückte. Leider "strudelte" er zu weit und wir waren nun unterhalb des Plateaus. Jetzt versuchte er wieder Höhe zu gewinnen und kratzte ständig ein paar Zentimeter an den steilen Steitenwänden des Plateaus lang. Er war auch auf einmal gar nicht mehr redselig und ich merkte wie er durch Kraftanstrengungen hinter mir zitterte. Ich verkniff es mir aber zu fragen ob wir Probleme haben. Einige Male waren wir so tief über den Boden, dass auch das Beine anziehen nix mehr half und die Bäume die Unterseite von dem Sitz streiften.
Naja 15 min später hatte er uns nach zig Wendungen wieder auf das Plateau gebracht.
Danach sind wir dann doch zu Aussichtspunkten gefahren, ich bin ne Runde auf nem Pferd geritten und hab mir noch die Altstadt mit Tempel angeschaut. Da war eine Schulklasse mit ihrem Englischlehrer (..der eine Schüler konnte besser Englisch als er selbst), der ich hundert mal die Hand schütteln konnte. Schade das so viele andere kein Englisch verstehen, so wie mein Fahrer, da denk ich mir schade das die Engländer nicht länger hier geblieben sind.
Hier alle Bilder

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