Sonntag, 21. März 2010

Sinhagad

Heute hab ich erstmal länger ausgeschlafen und wollte mir noch einige Sachen in Pune anschauen, obwohl ich ja gestern schon im Zentrum war. Zum Glück hat ein Bekannter angerufen, Mirko, der hier studiert und auch aus Sachsen kommt und schon länger hier wohnt. Wir sind mit dem Motorrad zu einer alten Festung (eher zu deren Ruinen, eher eigentlich nur zu den Fundamenten gefahren).

Der Weg ging vorbei an einem Staudamm. Dort bin ich dann auch erstmal baden gegangen, nachdem ich von mehreren Indern gefragt wurde. Als ich aus dem Wasser kam, hatte sich schon eine kleinere Menschentraube umMirko geschart und hat ständig Fotos von uns gemacht, als kämen wir von nem anderen Planeten. Dann haben sie uns noch n Eis ausgegeben und weiter fotografiert. Irgendwann konnten wir uns dann losreisen.
Auf dem Land ist das fahren wesentlich angenehmer, weil es weniger Kreuzungen gibt und Mirko nicht noch mehr halsbrecherischen (ähhh indisch normale Fahrweise) Aktionen gezwungen wurde. Erst als es in Serpentinen bergauf ging, kamen wieder Kamikaze Fahrer kurve schnippelnd entgegen.

Dort oben gabs lecker Mais und ansonsten viele alte Steinsreste.
Rückzu bin ich den Berg runtergefahren und noch ein Stück durch die Dörfer, bis es mir dann zu viele Kreuzungen wurden. Unterwegs brannte der Wald neben uns, anscheinend werden die
Bäume so gerodet und es erklärt sich auch der rauchige "Duft" der sich öfters auf Pune legt.
Rückzu sind wir noch zu so nem Bootfestival gegangen, ausgeführt von dem COEP College.
Hier alle Fotos

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